Die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und die Komm mit Afrika Invest GmbH haben am Mittwoch, 08.04.2026 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde von der Präsidentin der HSHL, Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell und Nelli Foumba Soumaoro, Inhaber und Geschäftsführer der Komm mit Afrika Invest GmbH, unterschrieben. Ziel der Kooperation ist die Förderung praxisorientierter Lehre und die Vertiefung der thematischen Zusammenarbeit im Bereich interkulturelle Kompetenz in internationalen Projekten.
Ausgangspunkt der Vereinbarung ist ein Lehr- und Praxisprojekt im kommenden Sommersemester im Modul "Trainingskonzeption" des Studiengangs "Interkulturelle Wirtschaftspsychologie", welches durch die HSHL-Lehrkraft für besondere Aufgaben, Claudia Ekwuazi durchgeführt wird. Studierende entwickeln im Rahmen der Lehrveranstaltung auf Basis realer Fallbeispiele von "Komm mit Afrika" interkulturelle Trainingskonzepte zum Thema "Wirksam zusammenarbeiten: Interkulturelle Kompetenz in Europa-Afrika-Projekten". Die Ergebnisse werden in einer abschließenden Pitch-Veranstaltung präsentiert. Die drei besten Pitches werden mit einer Urkunde prämiert.
Studentische Erkenntnisse zu internationaler Zusammenarbeit
Die Komm mit Afrika Invest GmbH ergänzt das Modul, indem Vertreter*innen Einblicke in reale internationale Projektkontexte geben und mit den Studierenden in den fachlichen Austausch treten. Ein Ziel der Kooperation ist es, studentische Arbeit und Erkenntnisse sichtbarer zu machen sowie die Verzahnung von Hochschule und Praxis nachhaltig zu stärken. Das Projekt ist als Pilotvorhaben angelegt; bei entsprechender Resonanz ist eine Ausweitung für künftige Semester vorgesehen.
"Die Zusammenarbeit mit der Komm mit Afrika Invest GmbH bietet unseren Studierenden die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenz unmittelbar an realen Fragestellungen zu erproben", so Claudia Ekwuazi. Nelli Foumba Soumaoro ergänzt: "Wir freuen uns, mit der HSHL zusammenzuarbeiten und damit einen Beitrag zur Ausbildung von Fachkräften zu leisten, die in internationalen Kontexten wirksam und sensibel agieren können. Die Ideen und Perspektiven der Studierenden sind für unsere Praxisarbeit höchst wertvoll."