Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt, zur Startseite, zu myHSHL

Fachkräfte gewinnen mit dem dualen Studium

Kooperation von Unternehmen und HSHL | Informationen für interessierte Unternehmen

Wir suchen Unternehmen, die gemeinsam mit uns im Rahmen eines dualen Studiums Fachkräfte von morgen ausbilden möchten. Viele Vorteile, wie eine frühzeitige Bindung ans Unternehmen, sprechen für eine Kooperation zwischen Hochschule Hamm-Lippstadt und Betrieb. Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme!

In den dualen Studienvarianten unserer Bachelorstudiengänge sind viele Zeiträume für die Arbeit im Unternehmen vorgesehen und fest im Modulplan verankert. Sieben Semester Studium, je nach Studienvariante, in Kombination mit einer Berufsausbildung oder mit intensiven regelmäßigen Praxisphasen, die von den Professor*innen betreut werden: Hier findet die Verzahnung von Theorie und Praxis für eine optimale Ausbildung zu qualifizierten Fachkräften statt.

Hinweis: Die dualen Studiengangsvarianten in "Wirtschaftsingenieurwesen" und "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" werden neu zum Wintersemester 2027/28 an der HSHL angeboten.

Häufig gestellte Fragen

  • Welche Studiengänge bieten das duale Studium an?

    Der Bachelorstudiengang "Mechatronik" am Campus Lippstadt bietet sowohl die ausbildungs- als auch praxisintegrierte duale Studienvariante an. Die Bachelorstudiengänge "Wirtschaftsingenieurwesen" (Campus Lippstadt) und "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" (Campus Hamm) bieten jeweils die praxisintegrierte Variante an.

  • Was ist der Unterscheid zwischen der praxisintegrierten und der ausbildungsintegrierten Variante?

    Bei der praxisintegrierten Variante lernen die dual Studierenden während des 7-semestrigen Vollzeitstudiums das Partnerunternehmen und Basistätigkeiten des Berufsfeldes kennen. Sie führen auch erste kleinere Projekte selbstständig durch. Dabei werden die Studierenden von einem/ einer Betreuer*in der Hochschule sowie einem/ einer Mentor*in aus dem Betrieb unterstützt. Die Praxisphasen finden u. a. in der Vorlesungszeit statt, wofür in der Regel ein freier Unterrichtstag pro Woche vorgesehen ist. Zudem können auch die vorlesungsfreien Zeiten für weitere Arbeitstage im Unternehmen genutzt werden. Die Erstellung von Projekt- und Bachelorarbeit finden ebenfalls in Kooperation mit dem Unternehmen statt.

    Die ausbildungsintegrierte Studienvariante kombiniert darüber hinaus das Studium mit einer betrieblichen Ausbildung, sodass am Ende zwei Abschlüsse erworben werden (Bachelorabschluss und IHK-geprüfter Ausbildungsabschluss). Nach dem ersten Jahr Vollzeitausbildung im Partnerunternehmen beginnen die Studierenden das 7-semestrige Studium an der HSHL. Sie verbringen während der Vorlesungszeit einen Tag pro Woche im Betrieb, ebenso die vorlesungsfreie Zeit. Die betriebliche Ausbildung wird im 4. Semester mit dem zweiten Teil der IHK-Abschlussprüfung abgeschlossen. Weitere Praxisphasen finden während der Projekt- und Bachelorarbeit statt.

    Die Abstimmung von Theorie- und Praxisphasen ist im Studienverlaufsplan und Modulhandbuch des Studiengangs dokumentiert. Grundlegend für die Verzahnung von Theorie und Praxis ist, dass neben der inhaltlichen Ausrichtung und dem Profil des Unternehmens vor allem die Praxisphasen im Betrieb einen klaren Bezug zu der inhaltlichen Ausrichtung des Studienfachs haben.

  • Welche Vorteile bringt das duale Studium für das Partnerunternehmen?

    Das duale Studium bietet die Möglichkeit an der Hochschule erlerntes Wissen im Betrieb umzusetzen – es kombiniert Theorie und Praxis auf einem hohen Niveau. Unternehmen sind aktiv bei der Entwicklung hochqualifizierter und motivierter Nachwuchskräfte beteiligt und können diese bereits frühzeitig an sich binden. Das Praxiswissen der Studierenden ist auf die Prozesse und Arbeitsabläufe des jeweiligen Betriebs zugeschnitten, was eine Einarbeitungszeit somit verkürzt oder gar überflüssig macht. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von einem Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Den Betrieben stehen feste Ansprechpartner*innen zur Seite, die bei der Organisation und fachlichen Ausgestaltung des dualen Studiums unterstützen können. Informationen auf verschiedensten Kanälen und weitere Austauschformate helfen bei der gelungenen Vernetzung.

  • Was sind Voraussetzungen für eine Kooperation im dualen Studium?
    • eine*n Ansprechpartner*in des interessierten Unternehmens, die/der für die dual Studierenden zuständig ist
    • Festlegung von weiteren Rahmenbedinungen oder fachlichen Schwerpunkten im Austausch mit der Hochschule
    • Auswahl von Studierenden zur Teilnahme am dualen Studium erfolgt durch das Unternehmen selbst
    • Weitere Informationen: siehe Checkliste
  • Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

    Partnerunternehmen der Hochschule Hamm-Lippstadt werden auf unserer Homepage veröffentlicht, sodass sich Studieninteressierte direkt bei den Unternehmen bewerben können. Zudem unterstützen wir gerne bei Ausschreibungen für duale Studienplätze. Nach einer erfolgreichen Stellenbesetzung folgt der Vertragsabschluss zwischen Unternehmen und den Studieninteressierten. Zudem wird zwischen Unternehmen und Hochschule Hamm-Lippstadt eine Rahmenvereinbarung geschlossen, die die Zusammenarbeit der beiden Lernorte Hochschule und Betrieb regelt.

    Anschließend folgt die Bewerbung und Einschreibung an der HSHL. Zugangsvoraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums sind die allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Informationen zu den Bewerbungsfristen sind auf der Website der Hochschule zu finden. Es ist zu beachten, dass bei der ausbildungsintegrierten Variante das erste Jahr der Vollzeitausbildung im Unternehmen bereits vor der Aufnahme des Studiums an der Hochschule beginnt. Ein entsprechender Vorlauf bei der Planung ist daher zu empfehlen. Aber auch bei der praxisintegrierten Variante, in welcher die Praxisphasen parallel zum Studium beginnen, ist eine Planung im Voraus empfehlenswert.

    Andersherum vermittelt die HSHL auch Studierende, die Interesse an einem dualen Studium haben, an Unternehmen, die noch freie Stellen in diesem Bereich zu besetzen haben. Wir freuen uns in jedem Fall auf einen engen Kontakt mit interessierten Unternehmen, um die Bedarfe bestmöglich ausloten zu können.

Checkliste zur Umsetzung einer Kooperation

  • Bedarfsermittlung
    • Welche Bedarfe haben Sie und welche Qualifikationen benötigen Ihre zukünftigen Mitarbeiter*innen (dual-ausbildungsintegrierte oder dual-praxisintegrierte Studienvariante)?
    • Gibt es Themen oder Projekte, die von dual Studierenden bearbeitet werden könnten und einen klaren Bezug zu den Inhalten des Bachelorstudiums herstellen?
    • Kann ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden?
    • Wer soll als Ansprechpartner*in für dual Studierende und Hochschule ernannt werden?
  • Kontaktaufnahme und Klärung der Zusammenarbeit
    • Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zu besprechen. Die Koordination für duales Studium steht für Informationen und Rückfragen zur Verfügung.
    • Prüfung und Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Regelung der Zusammenarbeit zwischen den Lernorten Hochschule und Unternehmen
  • Ausschreibungs- und Auswahlverfahren
    • Die HSHL kann bei der Bewerbung der Ausschreibung unterstützen (z.B. Veröffentlichung auf Website des Studiengangs).
    • Das Auswahl- und Bewerbungsverfahren obliegt dem Unternehmen.
    • Individualrechtliche Vertragsgestaltung zwischen Unternehmen und dual Studierenden (Ausbildungs-/Arbeitsvertrag mit Regelungen über Vergütung, Arbeitszeit, Urlaub und sonstigen Bestimmungen)
    • Bei der ausbildungsintegrierten Variante beginnt das erste Jahr der Vollzeitausbildung in Ihrem Unternehmen bereits vor der Aufnahme des Studiums an der Hochschule. Ein entsprechender Vorlauf in Ihren Planungen ist daher zu empfehlen.
  • Bewerbung und Einschreibung an der HSHL
    • Haben Sie geeignete Kandidat*innen gefunden, bewerben sich diese selbstständig über das Bewerbungsportal auf unserer Homepage
    • Zugangsvoraussetzungen sind die allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.
    • Eine Bewerbung zum Wintersemester ist ab April bis Mitte/Ende Juli möglich.
  • Empfehlungen für die betriebliche Umsetzung der Praxisphasen
    • Einarbeitungskonzept, insbesondere auch für die Studieneingangsphase, entwickeln
    • Einsatzorte mit wechselnden aber immer studiengangbezogenen Einsatzfeldern planen
    • Unterstützungsstrukturen schaffen (Ansprechpartner*innen, Gesprächsmöglichkeiten)
    • Materielle und zeitliche Ressourcen bereitstellen
    • Mit der Hochschule in Kontakt bleiben (Vernetzung der Lernorte)
    • Perspektiven für mögliche Arbeitsfelder nach dem Studium entwickeln
Top