Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt, zur Startseite, zu myHSHL

Links für den schnellen Einstieg

Sprache wählen

Zu myHSHL wechseln

PET-Wasserflache, die mit Federn zur Windmühle umgebaut wurde steht auf einem Pfosten vor blauem Himmel.
xFlasche / photocase.de

Energietechnik und Ressourcenoptimierung

Bachelorstudiengang | Campus Hamm

Energietechnik und Ressourcenoptimierung gibt unter anderem Antworten auf Fragen, wie Energie optimal bereitgestellt und genutzt werden kann.

Neue Möglichkeiten schaffen

Energietechnik und Ressourcenoptimierung gibt Antworten auf Fragen, wie Energie optimal bereitgestellt und genutzt werden kann, wie sich neue Techniken in bestehende Strukturen und Märkte integrieren lassen und wie sich der Wandel in der Versorgungslandschaft managen lässt. Oder wie sich etwa Pipelines, Kraftwerke, Windräder und Sonnenkollektoren mit der Umwelt und dem Bedürfnis nach zuverlässiger und effizienter Versorgung vertragen? Aspekte, die für unser tägliches Leben – bereits heute und erst recht für die nächsten Generationen – von großer Bedeutung sind.

Das Studium "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" bietet eine breit gefächerte Ausbildung mit technischen und fachübergreifenden Inhalten für Nachwuchsführungskräfte von morgen, die mit Weitblick und Kreativität, vernetztem Denken sowie Veränderungswillen neue Wege beschreiten. In Kombination mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien bringen Ingenieurinnen und Ingenieure innovative, intelligente und effiziente Versorgungssysteme hervor. Je nach Bedarf ein großes Kraftwerk für eine zentrale Versorgung oder viele einzelne maßgeschneiderte Einheiten, die eine dezentrale Energieversorgung gewährleisten.

Der Studiengang

Im Bachelorstudiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimieurng" wird in den ersten drei Semestern eine breite disziplinübergreifende Wissensbasis vermittelt. In einem speziell konzipierten Einführungsmodul lernst Du die wesentlichen Aspekte einer nachhaltigkeitsorientierten Energieversorgung kennen, sodass Du ab der ersten Studienwoche durch anschauliche Beispiele mit Deinen zukünftigen Arbeitsgebieten und Einsatzmöglichkeiten vertraut gemacht wirst.

Die Studienschwerpunkte bieten Dir die Möglichkeit, das Studium nach Deinen Wünschen abzurunden und entsprechende inhaltliche Akzente zu setzen. Und weil Energieversorgung immer auch ein ganzheitliches Denken und systemisches Überblickswissen verlangt, sind die Vertiefungsmodule so arrangiert, dass eine Vielzahl an Themen von allen Studierenden, belegt werden können, unabhängig von der jeweiligen Schwerpunktwahl.

Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure mitarbeiten werdet.

Studienschwerpunkte

  • Energieanlagen und Infrastruktursysteme

    Aufgrund veränderter ökologischer und politischer Rahmenbedigungen unterliegt die gesamte Energieversorgung einem tiefgreifenden Wandel, der sich über die nächsten Jahrzehnte weiterhin erstrecken wird. Dies gilt auf lokaler und nationaler wie auf internationaler Ebene gleichermaßen. Zwar gibt es weiterhin große zentrale Energieerzeugungsanlagen, doch dezentrale Energiegewinnung aus regenerativen Energien - und deren Einspeisung ins System - gewinnen eine immere größere Bedeutung.

    Nachhaltigkeit ist Maß der Dinge

    Neben der Wirtschaftlichkeit und der Versorungssicherheit spielt die Umweltverträglichkeit von Anlagen eine große Rolle. Alles in allem wird die Zukunftsfähigkeit von Energiesystemen an deren Nachhaltigkeit gemessen. Dabei gilt es technische, ökonomische und marktpolitische Anforderungen in eine Infrastruktur einzubetten: Erzeugung, Transport, Verteilung und Speicherung bilden einen intelligenten Systemverbund.

    Diesen veränderten Bedingungen und aktuellen Fragestellungen begegnet der Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" mit dem Studienschwerpunkt "Energieanlagen und Infrastruktursysteme". Dabei wird ein umfassender und ganzheitlicher Blick auf die gesamte Systemlandschaft der Energieversorgung mit all ihren Facetten vermittelt. Hierzu gehört das Know-how über die technischen Zusammenhänge der Infrastruktureinrichtungen für Erzeugung, Transport, Verteilung und Speicherung von Energie genauso wie einschlägige Marktkenntnis und Expertise in Fragen zur Wirtschaftlichkeit.

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende individuelle Akzentuierung des Studiums. Auf dem Lehrplan stehen beispielsweise:

    • Aufbau zentraler und dezentraler Anlagen zur Energieerzeugung
    • Generelle Verfahren und Konzepte zur Bereitstellung von Strom und Wärme
    • Netzsysteme zum Transport und zur Verteilung leitungsgebundener Energien wie Strom, Erdgas und Wärme
    • Technologien zur Energiespeicherung
    • Intelligente Netze sowie Steuerung des Einspeiseverhaltens der energieerzeugenden Systemelemente sowie des Ausspeiseverhaltens der Energienutzer
    • Energiemanagement und Energieeffizienz
    • Technischer Umweltschutz
    • IT-Systeme in der Energieversorgung
    • Bewertung, Planung, Projektierung und Betrieb von Anlagen zur Energiebereitstellung

    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Projektierungsabteilung eines Anlagenbauunternehmens, in der Betriebsleitung einer Kraftwerksgesellschaft, in der Systemplanung einer Netzgesellschaft oder in der Handelseinheit zur Vermarktung von regenerativ erzeugter Energie u. v. m.

  • Energieinformatik

    Informations- und Kommunikationssysteme spielen seit jeher in der Energiewirtschaft eine wichtige Rolle. Für die Optimierung von Lastflüssen, der Sicherstellung von Energieeffizienz in Gebäuden oder der vollelektronischen Abwicklung des Energiehandels werden heute eine Vielzahl von hochspezifischen IT-Systemen eingesetzt, die stetig weiterentwickelt werden müssen.

    Aber auch die digitale Revolution geht an der Energiewirtschaft nicht spurlos vorüber. Informations- und Kommunikationssysteme dienen nicht mehr nur der Unterstützung der notwendigen Geschäftsprozesse der Energiewirtschaft, sondern schaffen selber neue Möglichkeiten: Virtuelle Kraftwerke, intelligente Verteilnetze oder genaue Prognosen der Einspeisung von dezentralen erneuerbaren Energien sind ohne Informationssysteme undenkbar. Eine wichtige Voraussetzung für die gelungene Umsetzung der Energiewende ist die Möglichkeit, Informationen über Energieangebot und Nachfrage in Echtzeit zueinander zu bringen.

    Diesen Herausforderungen begegnet der Schwerpunkt Energieinformatik. Den Studierenden werden im Kontext der Aufgaben der Energiewirtschaft umfassende Kenntnisse im Entwurf und der Entwicklung von komplexen Softwaresystemen vermittelt. Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern stehen ab dem vierten Semester folgende die folgenden Inhalte auf dem Programm:

    • Grundlagen der Programmierung in C/C++
    • Algorithmen und Datenstrukturen
    • Objektorientierte Programmierung I + II
    • Computersicherheit
    • Datenbanken
    • IT-Systeme der Energietechnik

    Zudem sind viele weitere Wahlfächer möglich:

    • Software Engineering
    • Anwendung Photovoltaik und Wind
    • Numerische Methoden in der Ingenieurmathematik
    • Netzplanung und -berechnung
    • Gebäudesystemtechnik
    • Computernetzwerke
    • Gebäudeautomation
    • Leistungselektronik
    • Ausgewählte Kapitel der Regelungstechnik
    • Lineare Optimierung
    • Energiemanagement

    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B:

    • Umsetzung von Informationssystemen zur Optimierung von Netzbetrieb und Produktion
    • Entwicklung von IT-Systemen zur optimalen Abwicklung des elektronischen Energiehandel
    • Forschung im Bereich der Prognosesysteme für die Einspeisung erneuerbarer Energien
    • Realisierung modernen online/realtime-Systeme zur intelligenten Steuerung von Gebäuden
    • Entwurf von IT-Systemen im Bereich des Energiedatenmanagement oder der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für den Energievertrieb
  • Gebäudetechnik

    Den Klimawandel zu stoppen ist ein Ziel, dass weltweit ganz oben auf der Agenda steht. Durch sparsamen Umgang mit Ressourcen und Effiziensteigerung in der Energieerzeugung und -verwendung in allen Bereichen des täglichen Lebens können wir wesentlich zum Klimaschutz beitragen. Großes Potenzial hat dabei der Bereich der Gebäudetechnik, denn in Deutschland wird beispielsweise ein Viertel der zur Verfügung stehenden Energie für die Heizung von Bauten verwendet.

    Damit die Kohlendioxid-Ziele erreicht werden, gilt es, im Vergleich zu heute, den Energiebedarf bei Gebäuden drastisch zu reduzieren. Eine große Chance liegt darin, die Energieversorgung auf energieeffiziente und klimafreundliche Anlagen und Systeme in privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäude umzustellen.

    Bedarfsgerechte und effiziente Versorgung

    Diesen veränderten Bedingungen und aktuellen Fragestellungen begegnet der Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" mit dem Studienschwerpunkt "Gebäudetechnik". Insbesondere die Umstellung von konventioneller auf innovative Gebäudetechnik spielt eine Rolle. In modernen Systemen geht es um Gebäudesimulation und -automation, Smart Homes, Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solaranlagen und Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Ihr komplexes Zusammenspiel zu verstehen und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, sind Ziele im Studienschwerpunkt. Ebenso der Aufbau von Beratungskompetenz bei der Planung von Anlagen und deren Inbetriebnahme.

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende individuelle Akzentuierung im Studium.

    Auf dem Lehrplan stehen beispielsweise:

    • Heizung-, Lüftung-, Klimatechnik
    • Gebäudeautomation
    • Schall-/Sanitärtechnik
    • Planungsgrundlagen für die Gebäudeenergieversorgung
    • Rationelle Energieverwendung
    • Elektrische Gebäudeenergieversorgung Bauphysik
    • Energiemanagement und optimaler Energieeinsatz
    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in Ingenieurbüros zur Planung und Durchführung gebäudetechnischer Installationen, in Beratungsunternehmen zur Ermittlung von Energieeinsparpotentialen und Strategien zur kostenoptimalen Bewirtschaftung von Liegenschaften, in der Projektabteilung von Systemkomponentenherstellern zur Realisierung hochmoderner Technologien für intelligente Energienanwendungen im Alltag u. v. m.
  • Regenerative Energien

    Fossile Brennstoffe bildeten über Jahrzehnte die Basis in der weltweiten Energieerzeugung. Doch die Vorräte sind nicht unerschöpflich und das bei der Erzeugung entstehende Kohlendioxid, ein wesentlicher Faktor beim Klimawandel, belastet als Emissionen die Umwelt. Ganz im Gegensatz zu regenerativen Energien, die aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse gewonnen werden. Ein weiterer großer Vorteil: sie sind nicht an große Kraftwerke und zentrale Versorgungsstrukturen gebunden. Oder anders formuliert: Regenerative Energien erlauben eine dezentrale Energieversorgung.

    Regenerative Energien stellen allerdings auch eine Herausforderung bei der Integration in die bestehende Infrastruktur wie in intelligente Gebäudetechnik dar. So es gibt zum Beispiel Fragen bei der Versorgungssicherheit, denn Ressourcen wie Wind und Sonne unterliegen Schwankungen. Oder was passiert bei Überproduktion von regenerativen Energien? Wie können sie gespeichert werden oder in Netze eingespeist werden? Welche Standorte sind geeignet und wie kann der Wirkungsgrad von Anlagen erhöht werden?

    Von Primärenergieträgern zu Endenergien

    Diesen veränderten Bedingungen und aktuellen Fragestellungen begegnet der Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" mit dem Studienschwerpunkt "Regenerative Energien".

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende indivuduelle Akzentuierung des Studiums.

    Auf dem Programm stehen beispielsweise:

    • Grundlagen und weiterführende Kapitel biogener Energien 
    • Technik und Anwendungsformen der Windenergie- und Wasserkraftnutzung
    • Anwendungstechnik der Photovoltaik
    • Projektentwicklung
    • Technik und Anwendungen der Solar- und Geothermie
    • Prozess-/Verfahrenstechnik sowie Umwelttechnik
    • Abfallbehandlung und Kreislaufwirtschaft
    • Energie und Wasser
    • Einbindung der Anlagen zur regenerativen Energienutzung in den Systemverbund
    • Speichertechnologien

    Dieser Studienschwerpunkt vermittelt ein umfassendes Verständnis und detaillierte Einblicke in die einzelnen Technologien zur Umwandlung regenerativer Primärenergieträger in die Nutzenergieformen Strom und Wärme.

    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Entwicklungsabteilung zur Optimierung der Windkraftnutzung, der Vertriebseinheit zur Vermarktung von Solarenergiesystemen, der Institution zur Genehmigung von Anlagen zur Nutzung biogener Energien u. v. m.

HSHL-Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung"

Antworten auf Fragen, wie Energie optimal bereitgestellt und genutzt werden kann, wie sich neue Techniken in bestehende Strukturen und Märkte integrieren lassen und wie sich der Wandel in der Versorgungslandschaft managen lässt.

Wo liegt Deine Zukunft?

Nach einem erfolgreichen Abschluss als "Bachelor of Engineering" kannst Du mit einem Master-Studium die wissenschaftliche Karriere fortführen, oder Du gehst in die Praxis und arbeitest als Ingenieurin oder Ingenieur.

Folgende exemplarisch angeführte berufliche Einsatzbereiche stehen Dir offen:

  • Management effizienter und Ressourcen schonender Prozesse
  • Bewertung, Bau, Betrieb und Genehmigung umweltgerechter Anlagen für Energieerzeugung, -transport und -speicherung
  • Optimierung von Energiebeschaffung und -nutzung in Industrie und Gewerbe sowie in Kommunen und Gebäuden
  • Forschung und Entwicklung innovativer Verfahren zur Energieumwandlung
  • Kompetente Beratung zur Unterstützung von Versorgungsfirmen, energieintensiven Betrieben und öffentlichen Einrichtungen
  • Produktentwicklung neuer Angebote und Produktmanagement zur Vermarktung von Energiedienstleistungen
  • Vertrieb von individuell auf den Kunden zugeschnittener Konzepte zu dessen sachgerechter Bedienung mit Energie
  • Energiehandel auf internationalem Parkett zur Optimierung und Sicherstellung des bedarfsgerechten Angebots von Energie

Ob als Energiemanagerin oder Energiemanager in Versorgungsunternehmen, bei Energiedienstleistern, in öffentlichen Bereichen, bei Beratungsunternehmen, in Planungsbüros oder in der Wissenschaft – es liegt an Dir, welchen Weg du einschlagen möchtest.

Absolventinnen- und Absolventenstudie

Die Hochschule Hamm-Lippstadt hat 2015 ihre Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" befragt, wie es nach ihrem Studium weitergegangen ist. 50 Prozent haben im Anschluss an das Studium einen regulären Job gefunden. 29 Prozent der Absolventinnen und Absolventen arbeiten im Bereich Energieversorgung. Weitere 29 Prozent haben einen Arbeitsplatz im Hochschulsektor gefunden. 25 Prozent der Absolventinnen und Absolventen haben im Anschluss an den Bachelor ein Masterstudium aufgenommen. Die Absolventenbefragung wurde vom Career Service der HSHL durchgeführt.

Unsere Absolventinnen und Absolventen

Marco Lenkenhoff, HSHL-Absolvent 2013, arbeitet nach seinem Abschluss als Ingenieur im Bereich Utility Supply bei der der Bayer Pharma AG in Bergkamen

Rückblickend wurden mir im Studium sehr wertvolle Werkzeuge für meine derzeitige berufliche Tätigkeit mitgegeben, die mich zudem sehr gut auf die Herausforderungen im heutigen Berufsleben vorbereitet haben. Besonders positiv sind mir dabei der stets hilfreiche Kontakt zu den Professoren und die gute Unterstützung bei der Projekt- und Bachelorarbeit in Erinnerung geblieben.

Ulrike Gunnemann, HSHL-Absolventin 2015, arbeitet nach ihrem Abschluss als Energy System Planner in der Abteilung für Energiewirtschaft und Planung bei Lahmeyer International in Bad Vilbel

Wenn ich heute Präsentationen vor Kunden halte, profitiere ich davon, dass wir im Studium häufig Vorträge vor Kommilitoninnen und Kommilitonen gehalten und aktuelle Themen diskutiert haben. Diese Erfahrungen geben einem nicht nur viel Sicherheit, sondern sensibilisieren auch für essentielle Entwicklungen in der Energietechnik.

Christin Flottmeier, HSHL-Absolventin 2015, wechselte nach ihrem Bachelorabschluss an die Universität Kassel für ein Masterstudium

Seit dem Sommersemester 2015 führe ich mein Studium an der Universität Kassel fort. Hier habe ich mich für den Masterstudiengang "Regenerative Energien & Energieeffizienz" entschieden, um besonders die Bereiche dezentrale Einspeisesysteme und deren Netzintegration zu vertiefen. Die Grundlagen, die ich von der HSHL mitnehmen durfte, helfen mir im Masterstudium sehr. So konnte ich beispielsweise direkt mit meinen Wunschfächern durchstarten, anstatt Grundlagen erneut zu hören.

Absolventenfeier 2013

Die ersten Absolventinnen und Absolventen im Bachelorstudiengang Energietechnik und Ressourcenoptimierung an der Hochschule Hamm-Lippstadt wurden im Juni 2013 in Hamm graduiert. Gemeinsam mit ihren Familien und Freunden freuten sich die frisch gebackenen Bachelor of Engineering über die Glückwünsche und zeigten mit Stolz ihre Urkunden.

Kleines Studierenden-ABC

  • Module

    Ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul wiederum fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld zusammen. Im Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" wirst Du im ersten Semester Seminare, Übungen und Vorlesungen in Technischen Grundlagen, Naturwissenschaften und Mathematik besuchen. Gleichzeitig wirst Du in fachübergreifenden Modulen wie zum Beispiel Steuerungskompetenzen, Projektmanagement sowie Informations- und Kommunikationstechnik für die spätere Praxis fit gemacht.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht man im Übrigen die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen. Etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbys nachzugehen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorabeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz Deine Graduierung, die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering" entgegennehmen.

Studieren an der HSHL - einfach gemacht!

Was soll ich studieren?

Infos zur Orientierung und Studienwahl von der Zentralen Studienberatung...

mehr erfahren

Kann ich mich einschreiben?

Infos zu Zugangsvoraussetzungen...

mehr erfahren

Häufig gestellte Fragen

Viele Antworten zum Thema Studienwahl, Einschreibung und Studienstart...

mehr erfahren

© 2017 Hochschule Hamm-Lippstadt

Top