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Junger Mensch steht vor einer Wand mit Abkürzungen für social media-Dienste.
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Soziale Medien und Kommunikationsinformatik

Bachelorstudiengang | Campus Lippstadt

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, YouTube, Wikipedia, Google, Foren oder Podcasts haben die heutige Lebenswirklichkeit und Arbeitsweise stark verändert. Kommunikationsorientierte Informatik begegnet den Herausforderungen an die Softwareentwicklung und Betrieb solcher Medien.

Kommunikationsorientierte Informatik

Soziale Medien wie Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, YouTube, Wikipedia, Google, Foren oder Podcasts haben die heutige Lebenswirklichkeit und Arbeitsweise stark verändert. Kommunikationsorientierte Informatik begegnet den Herausforderungen an die Softwareentwicklung und Betrieb solcher Medien.

Ob im Privatbereich oder im professionellen Einsatz, etwa bei Organisationen, Verwaltungen und Unternehmen, ergeben sich neue Anwendungen für diese interaktiven Kommunikationstechnologien.  Besonders großes Entwicklungspotenzial haben soziale Medien in der Anwendung im unternehmerischen Bereich. Ihr nachhaltiger Erfolg hängt von der richtigen technischen Unterstützung zur Verbesserung der Kommunikation von Mensch zu Mensch, der Verwendung der geeigneten Technologie und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Daten der Anwender ab. Diese Herausforderungen greift der angewandte Informatik-Bachelorstudiengang Soziale Medien und Kommunikationsinformatik auf, den es ab Wintersemester 2016/17 auch als dual-ausbildungsintegrierte Variante gibt, in der eine betriebliche Ausbildung mit dem Informatikstudium kombiniert wird.

Studienverlauf

Im Bachelorstudiengang Soziale Medien und Kommunikationsinformatik wird in den ersten vier Semestern eine breite disziplinübergreifende Wissensbasis vermittelt. In dieser Phase lernt Ihr wichtige Aspekte der Informatik und der Kommunikationswissenschaften kennen, die als Grundlage für Eure spätere fachliche Ausrichtung dienen. Zudem besucht Ihr ab dem ersten Semester Vorlesungen und Seminare in Steuerungskompetenzen und lernt grundlegende Aspekte der späteren Vertiefungsrichtungen kennen.

Ab dem sechsten Semester erfolgt eine zunehmende Spezialisierung auf die Wahlpflichtprofile:

  • Marketing und Technologie
  • Industriespionage
  • Interaktion und Kommunikation

Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Informatikerinnen und Informatiker mitarbeiten werdet.

Dual-ausbildungsintegrierte Variante

Zusätzlich zum Präsenzstudium bieten wir auch eine dual-ausbildungsintegrierte Studienvariante an. Hierbei wird die Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb mit einem Hochschulstudium kombiniert. Damit sind ein Ausbildungsabschluss und gleichzeitig ein Studienabschluss in der verkürzten Dauer von viereinhalb Jahren möglich.

Bevor Du das Studium an der Hochschule beginnst, wird das erste Ausbildungsjahr in dem Betrieb absolviert, mit dem Du Deinen Ausbildungsvertrag zur Fachinformatikerin oder zum Fachinformatiker oder zur Mediengestalterin oder zum Mediengestalter Digital und Print abgeschlossen hast. Im zweiten und abschließenden dritten Ausbildungsjahr verbringst Du während der Vorlesungszeit einen Tag pro Woche im Ausbildungsbetrieb und vier Tage an der Hochschule. Während der vorlesungsfreien Zeiten findet die Ausbildung im Unternehmen in Vollzeit statt. Ansonsten ist der dual-ausbildungsintegrierte Studienverlauf an der Hochschule grundsätzlich mit dem des Präsenzstudiums vergleichbar. Unterschiede gibt es in einem Praktikumsmodul.

Wahlpflichtprofile

  • Marketing und Technologie

    Im Wahlpflichtprofil Marketing und Technologie geht es um die marktorientierte und effiziente Ausrichtung von Unternehmensaktivitäten, also wie hält eine Firma ihre Position am Markt beziehungsweise baut diese aus. Dazu gilt es Trends im Kaufverhalten frühzeitig zu erkennen, Instrumente zur Kundenbindung zu entwickeln und über nutzerfreundliche und absatzorientierte Websites und Onlineshops den Kauf zum Erlebnis werden zu lassen. Zum Beispiel mit Kaufvorschlägen zu ergänzenden Produkten oder durch die Einbindung von sozialen Medien, etwa durch Optionen, Produktinformationen teilen zu können oder sich Entscheidungssicherheit durch beim Produkt platzierte Empfehlungen und Bewertungen zu holen.

    Prozesse optimieren

    Darüber hinaus geht es um die Gestaltung organisatorischer Prozesse, die für Kunden unsichtbar im Hintergrund ablaufen. Hier stellen sich Fragen wie zum Beispiel: Wie lassen sich Nachfrage und der Einkaufsbereich im Unternehmen koppeln, sodass der Lagerbestand dem zukünftigen Kaufverhalten entspricht, also immer die richtige Menge verfügbar ist und übergroße kostenintensive Bestände vermieden werden? Oder wie lassen sich aus der Marktbeobachtung mithilfe spezieller Algorithmen Potenzialeinschätzungen etwa für das künftige Sortiment, für regionale oder saisonale Trends, bei Preisaktionen oder Lieferengpässen von Mitbewerbern oder bei der Einführung neuer Produkte erstellen?

    Innovationen vorantreiben

    Weiterhin haben sich durch die Digitalisierung in den letzten Jahren ganz neue Wirtschaftszweige entwickelt. Ein gutes Beispiel dafür ist die sogenannte Sharing Economy. So bieten zum Beispiel Privatleute auf Onlineplattformen Zimmer oder Wohnungen anderen an oder tauschen Essen gegen Hilfe im Haushalt oder Garten. Hier entstehen durch die sozialen Medien neue Märkte mit Auswirkungen auf die Gesellschaft und politische Rahmenbedingungen. Dieser Wandel wird auch in den nächsten Jahren große Herausforderungen an die Entwicklung weiterer bedarfsgerechter Systeme stellen.

    Von Big Data zu Smart Data

    Zudem spielt die Entwicklung neuer Technologien, um den Anforderungen künftiger Marktentwicklungen zu begegnen, eine Rolle. Ein Instrument dafür stellt der Bereich „Big Data“ dar, also die Gewinnung, Speicherung und Analyse großer Datenmengen. Heutzutage erzeugen Menschen über ihre Onlineaktivitäten große Mengen an Informationen, die von Unternehmen in Form von Daten gesammelt werden. Diese zu speichern und auszuwerten, um daraus Empfehlungen für Unternehmensentscheidungen zu geben, eröffnet ein breites Spektrum von datenschutzrechtlichen Herausforderungen über Prognosen für die kommenden Jahre bis zum Dialogmarketing mit Kunden.

  • Industriespionage

    Das Wahlpflichtprofil Industriespionage befasst sich mit der Entwicklung von sicheren Informations- und Kommunikationssystemen. Immer häufiger und mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Betroffenen wurden in den letzten Jahren sogenannte „Leaks“ öffentlich. Damit ist das Verbreiten von sensiblen Daten in der Öffentlichkeit gemeint, etwa von Regierungsorganisationen, Banken, Onlinehändlern oder Prominenten, die nicht für Dritte bestimmt sind. Auch Privatpersonen sind regelmäßig das Ziel von Cyberkriminellen, sogenannten Hackern, die zum Beispiel Kreditkarten ausspähen oder durch „Phishing“, das Versenden von gefälschten E-Mails, an Zugangsdaten für Onlinebanking kommen und unberechtigt Geld abheben oder im Namen von anderen einkaufen.

    Vor ebenso großen Herausforderungen stehen Unternehmen, wenn es um den Schutz ihres Know-hows geht. Konkurrenz- und Industriespionage stellen für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen eine zunehmende Gefahr dar. Besonders heikel wird es, wenn digitale persönliche Daten von Kunden und Beschäftigten beschädigt oder ausgespäht werden. Dann leidet nicht nur das Image, sondern es kann großer wirtschaftlicher Schaden entstehen.

    Studierende lernen im Wahlpflichtprofil Industriespionage gängige kryptographische Verfahren und Methoden kennen, um die Integrität und Vertraulichkeit von schützenswerten Daten zu wahren. Sie lernen sichere Webapplikationen und ausgefeilte Sicherheitssysteme zu entwickeln, um den Missbrauch durch Kriminelle, die Social Engineering nutzen, zu verhindern. Sie werden nachhaltig für die Einbeziehung der Aspekte Datenschutz und Sicherheit

  • Interaktion und Kommunikation

    Im Wahlpflichtprofil Interaktion und Kommunikation geht es um die Gestaltung kommunikativer Prozesse mithilfe von Technologie. Heute sind viele Menschen überall und ständig online. Verbunden mit dem Internet, ob mit stationären Rechnern oder mit mobilen Endgeräten, sind sie in sozialen Netzen aktiv, posten Bilder, kommentieren andere, lesen Zeitung, sehen Videos und Fernsehen, informieren sich über die Verkehrslage und tauschen sich über Plattformen wie WAZE mit anderen Verkehrsteilnehmern aus. Menschen kaufen via Smartphone ein, überprüfen Preise mit einer Scanner-App, bestellen mit einem nächsten Klick online beim preisgünstigsten Anbieter und posten ihren Kauf dann in sozialen Netzen.

    Intuitive Systeme für Menschen

    Ständig entwickeln sich neue Anwendungen oder es ergeben sich signifikante Veränderungen im Webverhalten von Nutzern. Die Kommunikationsketten und Interaktionsprozesse sind immer stärker miteinander verknüpft. Daher gleichen Unternehmenswebsites heute modularen Systemen, die viele verschiedene Dienste integrieren und durch sogenannte Schnittstellen die punktgenaue Zusammenführung von Informationen erlauben sowie Möglichkeiten zum Dialog mit Kunden bieten. Beispielsweise durch die Einbindung von sozialen Diensten wie Twitter, Facebook oder Google+ in den Kundendienst, sodass Produktfragen und Reklamationen mithilfe von Software, die nach Stichworten filtert, bei den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt ankommt, sodass sie schnell und kompetent antworten können. Oder es gibt Anleitungen, die auf einer Videoplattform angeboten werden, auf der Kunden Fragen stellen können oder sich gegenseitig helfen. An solchen Stellen ist nicht nur technologisches Wissen zur Integration von Diensten gefragt, sondern auch ein Gespür für den Umgang mit Nutzern und Kunden, etwa wann in einen Dialog eingegriffen werden sollte, spielt eine Rolle. Alles Aspekte die bei der Entwicklung von interaktiven Systemen berücksichtigt sein wollen.

    Im Dialog mit anderen

    Darüber hinaus gewinnen soziale Netze auch in der internen Kommunikation von Unternehmen eine immer größere Bedeutung. Oftmals setzen sich Teams heute aus Fachleuten verschiedener Bereiche zusammen, befinden sich an unterschiedlichen Standorten oder verwenden unterschiedliche Endgeräte, wie Notebooks, Tablets oder Smartphones. Den Austausch zwischen den Mitarbeiterinnen einfach und effektiv zu gestalten, etwa in Chatrooms, Blogs oder durch Messengerdienste, ist eine Aufgabe im Bereich Interaktion. Darüber hinaus bieten soziale Netze auch Möglichkeiten für Sicherheitsbehörden, um in Krisensituationen schnelle und verifizierte Informationen an Bürgerinnen und Bürger zu geben. Auch hier gibt es viel Potenzial, wenn es um die nutzerorientierte Entwicklung von Software und Gestaltung von Benutzeroberflächen in Anwendungen geht.

Wo liegt Deine Zukunft?

Nach einem erfolgreichen Abschluss als "Bachelor of Science" kannst Du mit einem Masterstudium die wissenschaftliche Karriere fortführen, oder Du gehst in die Praxis und arbeitest als Informatikerin oder Informatiker in einem Unternehmen. Der Studiengang ist spezifisch auf das Thema soziale Medien ausgerichtet, ermöglicht aber auch weitere Tätigkeiten in anderen Bereichen der Informatik zu übernehmen. Die Informatikinhalte, die kommunikationswissenschaftlichen Grundlagen und das betriebswirtschaftliche Wissen sind allgemein gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit in einem modernen Unternehmen.

Absolventinnen und Absolventen sind in vielen Bereichen einsetzbar. Ausgewählte Berufsfelder:

  • Softwareentwicklung
  • Web-Softwareentwicklung
  • Mobile Softwareentwicklung
  • Entwicklung sozialer Medien
  • Social Media Marketing
  • IT-Sicherheit
  • Entwicklung nutzerorientierter Software
  • Datenanalyse
  • Technische Projektleitung

Für Deine berufliche Laufbahn werden Dir viele Türen offenstehen.

Kleines Studierenden-ABC

  • Module

    Ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul wiederum fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld zusammen.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht sich die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen. Etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbys nachzugehen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorabeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz Deine Graduierung, die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Science" entgegennehmen.

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