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Sport- und Gesundheitstechnik

Bachelorstudiengang | Campus Hamm

Sport und Gesundheit – zwei Bereiche, die viel miteinander zu tun haben: allgemein betrachtet, aber vor allem auch aus technisch geprägter Perspektive, wie die von Ingenieurinnen und Ingenieuren, wenn es zum Beispiel um die Entwicklung neuer Technologien und Produkte in diesen Anwendungsfeldern geht.

Wissen um den Menschen schafft neue Produkte für den Menschen

Sport und Gesundheit – zwei Bereiche, die viel miteinander zu tun haben: allgemein betrachtet, aber vor allem auch aus technisch geprägter Perspektive, wie die von Ingenieurinnen und Ingenieuren, wenn es zum Beispiel um die Entwicklung neuer Technologien und Produkte in diesen Anwendungsfeldern geht.

Im Bachelorstudiengang Sport- und Gesundheitstechnik spielen typische Ingenieurdisziplinen, wie z. B. Werkstofftechnik, Konstruktions- und Produktgestaltung oder Fertigungsverfahren eine Rolle, kombiniert mit einem grundlegenden Verständnis für den menschlichen Organismus. Auf ein fundiertes Wissen in Form von Grundlagen der Anatomie, Biomechanik, Physiologie etc. wird im Studiengang großen Wert gelegt, denn dies ist die Basis für die Entwicklung neuer Produkte im Sport- und Gesundheitsbereich.

Studienverlauf

In den ersten drei Semestern wird eine breite disziplinübergreifende Wissensbasis vermittelt. Während dieser Orientierungsphase lernt Ihr unterschiedlichste Aspekte der Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Gesundheitstechnik kennen und legt die Grundlage für Eure spätere fachliche Ausrichtung. Ab dem vierten Semester erfolgt eine zunehmende Spezialisierung auf die Vertiefungsrichtungen. Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure mitarbeiten werdet.

Einblick in die Praxis

Studienschwerpunkte

  • Gesunde Arbeitswelten

    Die richtige Gestaltung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung ergonomischer und gesundheitsfördernder Produkte stehen im Mittelpunkt der Vertiefung Gesunde Arbeitswelten. Gesetzliche Anforderungen bilden die Grundlage für gesunde Arbeitswelten und betriebliche Prävention, welche zu enormen Verbesserungen der Arbeitsqualität führen.

    Neben den Grundprinzipien der Prävention und Ergonomie werden Studierenden verschiedene Werkzeuge an die Hand gegeben, um gezielt Präventionspotentzale in die Produktentwicklung zu integrieren.

    Prävention

    Prävention stammt aus dem lateinischen  - praevenire - und bedeutet zuvorkommen. In diesem Modul wird den Studierenden ein grundlegendes Verständnis für die Ziele und Prinzipien des Arbeitsschutzes in Deutschland vermittelt. Hierbei wird auf technische und medizinische Aspekte eingegangen. Entsprechend werden die Studierenden in die Lage versetzt, bei ihrer zukünftigen Tätigkeit, Arbeitsschutzaspekte zu integrieren. Weiterhin sind die Studierenden in der Lage, arbeitsbedingte Ursachen zur Gesundheitsgefährdung einzuschätzen und geeignete Präventionsmaßnahmen abzuleiten.

    Ergonomie

    Ziel der Veranstaltung ist, die von Menschen benutzten technischen Produkte systematisch zu analysieren und vor allem unter dem Aspekt höchstmöglicher Funktionalität im Einklang mit den menschlichen Fähigkeiten zu beurteilen und zu gestalten.

    Ihr lernt die Grundprinzipien der ergonomischen Gestaltung der Produkte bzw. Arbeitsplätze kennen und werdet in die konzeptionelle Entwicklung von ergonomischen Produkten bzw. Arbeitsplätzen anhand ausgewählter Beispiele eingeführt.

    Entwicklung

    Antworten auf wichtige Fragen und Herausforderungen bei der Leitung und Gestaltung von Prozessen und Abteilungen bzw. Bereichen der Produktentwicklung sind Bestandteil dieses Moduls. Themen sind die strategische Produktplanung und das Innovationsmanagement zur Schaffung gesundheitsfördernde Produkte, das Varianten- und Änderungsmanagement sowie die Planung des Ressourceneinsatzes bei der Umsetzung.

    Ebenfalls werdet Ihr die systematische Produktprüfung an gesundheitsfördernden Produkte lernen.

    Berufliche Zukunft

    Einsatzmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen ergeben sich z. B. in der Produktentwicklung oder als Ergonomie-Expertinnen und Experten bei Herstellern von Gegenständen der persönlichen Schutzausrüstung, PSA, oder Herstellern von Arbeitsplatz- und Fertigungssystemen. Darüber hinaus sind Tätigkeiten als Zulassungsingenieurinnen und Zulassungsingenieure bei Prüf- und Zulassungsstellen oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement möglich.

    Weitere Perspektiven eröffnen sich Euch im öffentlichen Dienst bei Berufsgenossenschaften, beispielsweise als Arbeitsinspektorin oder -inspektor oder bei Behörden, wie z. B. dem Gesundheitsamt.

  • Assistenztechnologien

    Assistenzsysteme finden heutzutage nicht nur im Automobilbereich, (z. B. Park Assistent, Spurhalte Assistent, Spurwechsel Assistent etc., sondern mit steigender Tendenz auch im Sport- und Gesundheitsbereich wachsende Anwendung. So findet Ihr Beispiele in den Feldern:

    • Altersgerechte Assistenzsysteme - Ambient Assisted Living (AAL): Sie ermöglichen Menschen in allen Lebensphasen ein gesundes und unabhängiges Leben 
    • Technische Eingabehilfen, wie z. B. Eye-Tracking-Systeme: Hilfe für Menschen mit Einschränkungen, um am Leben teilzuhaben
    • Clevere technische Produkte, wie z. B. Wearables - tragbare Elektronik: Sie erlauben im Sportbereich das Protokollieren von Vitalfunktionen, Standorten, etc.

    Diese genannten Systeme beruhen alle auf dem folgenden technischen Funktionsprinzip:

    • Erfassen der (Umwelt-) Informationen über Sensoren
    • Verarbeiten der elektrischen Sensorsignale
    • Auswerten der Informationen in Mikrocontrollersystemen
    • Reaktion mit Aktoren

    Produktentwicklung

    Eine erfolgreiche Produktentwicklung zeichnet sich jedoch nicht nur über die technischen Möglichkeiten aus, sondern gelingt nur, wenn in allen Stadien der Produktentwicklung der Mensch als Kundin oder Kunde im Mittelpunkt steht. Beide Aspekte werden im Studienschwerpunkt Assistenztechnologien ausführlich berücksichtigt.

    Folgende Themenbereiche stehen auf Eurem Programm:

    • Erfolgreiche Entwicklung von Produkten für den Menschen: - Bedarfsanalyse und Ideengenerierung - Markt- und Risikoanalyse - Lasten- und Pflichtenhefterstellung - Prototypentwicklung
    • Technische Möglichkeiten - Physical Computing: Im Labor werden die Funktionsweise verschiedener Sensoren und Aktoren sowohl theoretisch als auch praktisch mit Mikrocontroller-Systemen - Arduino und später Raspberry Pi - vermittelt. Im Team werden eigene Assistenzsystem entwickelt und auf Funktionalität und Kundenakzeptanz getestet.

    Berufliche Perspektiven

    Entsprechend vielfältig sind Eure beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Entwicklung und Betreuung intelligenter Systeme sowohl für den Freizeit-, Reha-, Sport- und Gesundheitsmarkt, als auch für Smart Home-Anwendungen.

  • Mobilität und Sicherheit

    In der Vertiefung Mobilität und Sicherheit werden vielfältige Themen rund um Produkte behandelt, die Menschen in Bewegung versetzten und dabei den notwendigen Schutz gewährleisten können.

    Betrachtet man exemplarisch das Fahrrad und den Fahrradhelm wird deutlich, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und sich die Entwicklung eines Produktes für eine möglichst ideale Funktion an seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen orientieren muss.

    Euch werden die aktuellen Themen, Hintergrundwissen und Trends rund um Produkte aus dem Bereich vermittelt. Hierbei dienen die betrachteten Produktbeispiele dazu, Kompetenzen aufzubauen, die in der modernen Produktentwicklung allgemein benötigt werden.

    Entwicklung und Simulation

    Die erfolgreiche Entwicklung von Produkten bedarf der Kenntnis systematischer Abläufe und des Managements. Hierzu gehören gezielte Analysen von Anforderungen an ein Produkt aus Kundensicht ebenso, wie die Steuerung interdisziplinärer Teams und die Fortschrittsüberwachung von der Innovationsidee bis zum Produkt.

    Neben der Systematik des Entwicklungsmanagements sind bei der Entwicklung neuer Produkte Simulationsmethoden nicht mehr wegzudenken. Die Anwendungsmöglichkeiten sind in den letzten Jahren stetig gewachsen und führen auch zur Verwendung in kleineren Firmen. In diesem Teil der Vertiefung werden Euch die Berechnungsmethoden gelehrt und an konkreten Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Mobilität und Sicherheit umgesetzt.

    Ergonomie und Leichtbau

    Produkte aus dem Bereich Mobilität und Sicherheit weisen eine sehr enge Bindung an den Menschen bei der Benutzung auf. Aus diesem Grund werdet Ihr Methoden erlernen, von Menschen benutzte technische Produkte systematisch zu analysieren und wie höchstmögliche Funktionalität im Einklang mit den menschlichen Fähigkeiten beurteilt und gestaltet werden kann.

    Bei sehr vielen Anwendungen spielt neben der reinen Funktion auch das Gewicht eine entscheidende Rolle. In der Vertiefung werden im Sinne des Leichtbaus Theorie und Anwendung der faserverstärkten Kunststoffe betrachtet. Die spezifischen Eigenschaften, Grundlagen der Gestaltung von Produkten und Herstellungsverfahren werden betrachtet und in Gruppenprojekten angewendet.

    Rapid-Prototyping und Produktprüfung

    Für die erste Umsetzung von Produktideen kommen in heutigen Entwicklungsprojekten vielfach Prototypen zum Einsatz. Hiermit können Funktionen, Handhabung oder auch z. B. Montierbarkeit geprüft werden, bevor eine Serienfertigung beginnt. Es werden Euch verschiedene Verfahren vorgestellt und in Gruppenprojekten eigene Prototypen hergestellt, um die Möglichkeiten und Grenzen kennenzulernen.

    Gerade bei sicherheitsrelevanten Produkten reichen Prototypen und Simulationsrechnungen alleine nicht aus, um die Funktion garantieren zu können. Aus diesem Grund werden in der Vertiefung Mobilität und Sicherheit auch Themen der normgerechten Prüfung von Bauteilen behandelt und an ausgewählten Beispielen praktisch angewendet.

    Berufliche Perspektiven

    Einsatzmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen ergeben sich z. B. als Produktentwickler bei Herstellern von Mobilitätsprodukten, wie im stark wachsenden Segment der Fahrräder und e-bikes oder auch im Automobilbereich. Weitere Perspektiven ergeben sich für Euch bei den Herstellern von Gegenständen der Persönlichen Schutzausrüstungen oder darüber hinaus bei Prüf- und Zulassungsstellen.

  • Trainingsgeräte

    Fast jeder Sportler ist auf sein Sport- bzw. Trainingsgerät angewiesen. Der Fußballer und Läufer auf einen Schuh mit speziellen Dämpfungseigenschaften, der Kanute auf ein angepasstes Paddel und der Skifahrer auf einen individuellen Ski.

    Im Wahlmodul Trainingsgeräte lernen die Studierenden die Entwicklung von technischen Produkten unter Berücksichtigung der Mensch-Technik-Interaktion. Neben dem Produktlebenszyklus eines Trainingsgerätes und den jeweiligen Stand der Technik sowie des wissenschaftlichen Hintergrunds stehen auch die damit einhergehenden Innovationspotentiale im Vordergrund.

    Optimum analysieren

    Aufbauend auf der rechnergestützten Entwicklung eines Trainingsgerätes wird mittels kommerzieller Simulationssoftware die Gestaltung und Entwicklung sowie die Auslegung und Dimensionierung von Trainingsgeräten anhand praxisgerechter Anwendungen selbstständig von den Studierenden erarbeitet. Danach erfolgt die Anwendung verschiedener Mess- und Testmethoden zur wissenschaftlichen Analyse, Validierung und Verifikation von Trainingsgeräten. Fokussiert wird dabei die Analyse von Bewegungen, Beanspruchungen und Schwingungsbelastungen in Trainingsgeräten und dem Zusammenwirken von Mensch und Technik. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Bearbeitung von Themenstellungen in Kleinprojekten, die nur durch den gemeinsamen Beitrag von Sportwissenschaft und Technik umfassend gelöst werden können. Den Studenten soll es dadurch ermöglicht werden, interdisziplinär zu denken und zu handeln.

Wo liegt Deine Zukunft?

Nach einem erfolgreichen Abschluss als "Bachelor of Engineering" kannst Du mit einem Masterstudium die wissenschaftliche Karriere fortführen, oder Du gehst in die Praxis und arbeitest als Ingenieurin oder Ingenieur in einem Unternehmen.

Absolventinnen und Absolventen sind in vielen Bereichen einsetzbar: Neben der Entwicklung von Sport- und Gesundheitsprodukten als Konstruktions- und Entwicklungsingenieurin oder -ingenieur werden auch Kompetenzen vermittelt, die beim Einsatz als Fertigungsingenieur benötigt werden oder im Bereich von Produkttests. Die wichtigsten Branchen sind in der Sport- und Gesundheitstechnik zu sehen, jedoch sind die vermittelten Kenntnisse durchaus auch in anderen Branchen, wie z.B. dem Automobilbereich, nutzbar. Für Deine berufliche Laufbahn werden Dir viele Türen offenstehen.

Kleines Studierenden-ABC

  • Module

    Ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul wiederum fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld zusammen.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht sich die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen. Etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbys nachzugehen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorabeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz Deine Graduierung, die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering" entgegennehmen.

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