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Gute Lehre sichtbar machen: Erster Lehrpreis für herausragendes Engagement in der Lehre verliehen

In diesem Jahr hat die HSHL zum ersten Mal den themenbezogenen Lehrpreis für herausragendes Engagement in der Lehre verliehen. Mit dem Preis soll nicht nur besonderes Engagement in der Lehre wertgeschätzt, sondern auch die praktische Umsetzung des Leitbilds Lehren und Lernen gefördert werden.

In diesem Jahr hat die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) zum ersten Mal den themenbezogenen Lehrpreis für herausragendes Engagement in der Lehre verliehen. Mit dem Preis soll nicht nur besonderes Engagement in der Lehre wertgeschätzt, sondern auch die praktische Umsetzung des Leitbilds Lehren und Lernen gefördert werden. Das Lehrleitbild wurde 2023 partizipativ entwickelt und wird in einem fortlaufenden Prozess umgesetzt.

Gewinnerin des diesjährigen Lehrpreises mit dem Schwerpunkt "Studierendenzentrierung" ist HSHL-Professorin Dr. Judith Pütter aus dem Lehrgebiet Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten strategische Unternehmensführung und Nachhaltigkeitsmanagement. Mit ihrem Konzept des Moduls "Nachhaltigkeitsmanagement" im Masterstudiengang "Betriebswirtschaftslehre" konnte sie überzeugen.

"Gute Lehre soll belohnt werden"

"Auf beeindruckende Weise werden die unterschiedlichen Voraussetzungen, Interessen, Stärken und kulturellen Hintergründe der Studierenden als wertvolle Ressourcen in den Lernprozess integriert. Die Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung, gelebtem Praxisbezug und sichtbarer gesellschaftlicher Relevanz macht dieses Lehrkonzept zu einem herausragenden Beispiel studierendenzentrierter Lehre an der HSHL", begründet die Jury des Lehrpreises. "Das Praxismodul ist konsequent auf die Bedürfnisse und Potenziale der Studierenden ausgerichtet und fördert die Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit und nachhaltige Kompetenzentwicklung." 

Vizepräsident für Studium und Lehre Prof. Dr. Justin Sebastian Lange erklärt: "Gute Lehre soll sichtbar gemacht und belohnt werden. Der Lehrpreis wurde ins Leben gerufen, um auch in die Hochschule hineinzuwirken, sodass Austausch möglich wird und wir gemeinsam voneinander lernen und profitieren." Der Lehrpreis stärkt das Ziel des voneinander und miteinander Lernens, das auch die Hochschuldidaktik der HSHL durch vielfältige Maßnahmen und Angebote verfolgt. Alle Maßnahmen dienen der Unterstützung von Lehrenden und der weiteren Professionalisierung der akademischen Lehre.

1.000 Euro Förderung für das beste Konzept

Der Lehrpreis ist mit einer Fördersumme von 1.000 Euro dotiert, die für zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre zum Einsatz kommt. Unter dem Motto "Studierendenzentrierung" konnten Lehr-, Lern- und Prüfungskonzepte eingereicht werden, die diesen Aspekt des Leitbildes der HSHL in herausragender Weise umsetzen. Insgesamt wurden sechs Konzepte aus unterschiedlichen Lehrgebieten eingereicht, die alle auf eigene Weise überzeugen konnten. "Alle Bewerbungen machen eindrucksvoll sichtbar, wie vielseitig, innovativ und herausragend Lehre an der HSHL bereits heute gestaltet wird. Sie stehen stellvertretend für das große Engagement der Lehrenden und tragen dazu bei, gute Lehre an der HSHL sichtbar zu machen, den hochschulweiten Austausch darüber weiter zu stärken und gemeinsam neue Impulse für die Lehre der Zukunft zu setzen", betont Justin Lange.

Für eine Förderung vorgeschlagen werden konnten Einzelpersonen oder Tandems, die in der Lehre an der HSHL tätig sind – dazu zählen Professor*innen, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und wissenschaftliche Mitarbeitende. Eine Nominierung war sowohl durch andere Lehrende, Fachschaftsausschüsse, den AStA oder eigene Bewerbungen möglich. Eine Jury, bestehend aus Studierenden, Hochschuldidaktik und Mitgliedern des Strategieteams Lehren und Lernen – das die Umsetzung des Lehr-/Lernleitbildes begleitet – kürte das Gewinner*innenkonzept. Der Lehrpreis soll nun jährlich verliehen werden.

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