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HSHL zeigt Studierendenarbeiten und Forschungsprojekt auf der leat con 2026

Vom 6. bis 8. Oktober 2026 war die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) auf der leat con 2026 in Hamburg vertreten. Am Gemeinschaftsstand mit drei weiteren Hochschulen präsentierte die HSHL aktuelle Projekte aus Forschung und Lehre rund um immersive Technologien.

Vom 6. bis 8. Oktober 2026 war die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) auf der leat con 2026 in Hamburg vertreten. Am Gemeinschaftsstand mit drei weiteren Hochschulen präsentierte die HSHL aktuelle Projekte aus Forschung und Lehre rund um immersive Technologien.

Die leat con hat sich als größte Networking-Convention der Experience-Technology-Branche etabliert. In Workshops, Trainingsbereichen und Demo-Räumen zeigt die Branche aktuelle Entwicklungen aus Veranstaltungs-, Medien- und Kommunikationstechnik. Am Gemeinschaftsstand mit der HAW Hamburg, der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM Gießen) und der Berliner Hochschule für Technik (BHT Berlin) stellte die HSHL drei Projekte vor: die studentischen Arbeiten "Smile to Confirm" und "Hidden in Plain Sight" sowie das Forschungsprojekt "XRwise".

Interaktive Installationen machen digitale Welten erfahrbar

"Smile to Confirm" von Luna Charmaine Held und Max Wolf aus dem Studiengang "Computervisualistik und Design" ist eine interaktive Ausstellung, in der Besucher*innen hautnah einen neuen Blick auf ihre digitale Identität erleben können, realisiert mit der visuellen Programmierumgebung TouchDesigner. Das Projekt vermittelt eine persönliche Erinnerung daran, wie stark Online-Plattformen die eigene Wahrnehmung und Realität beeinflussen können.

Yesenia Möhring und Stefan Schmidt ebenfalls aus dem Studiengang "Computervisualistik und Design" präsentierten ihre experimentelle Installation "Hidden in Plain Sight", die mithilfe von Polarisation versteckte Nachrichten anzeigt und die darin gesammelten Daten enthüllt. Das in der Entwicklungsumgebung Unity realisierte Projekt wird mithilfe einer selbstgebauten Projektion dargestellt, die nur mithilfe von speziellen Brillen gesehen werden kann. Persönliche Daten werden mit jeder im Internet getätigten Aktion gesammelt. Die Installation deckt diese verborgene Ebene auf und macht sie den Besucher*innen sichtbar.

Im Forschungsprojekt "XRwise" wird eine nachhaltige, barrierearme und quelloffene Lernplattform entwickelt, die hochschulübergreifenden Wissensaustausch mittels Extended Reality (XR) und Virtual Reality (VR) ermöglicht. Ziel ist es, Cross-Reality-Technologien niedrigschwellig, partizipativ und praxisnah in die Hochschullehre, Industrie und Kultureinrichtungen zu integrieren. Anke von der Heide, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, stellte auf der Leatcon den "XRwise Broadcaster" mit einer Greenscreen Installation vor. Mit diesem können Konferenzen, Performance, Film und Videoformate erzählerisch live zwischen den Realitäten entwickelt werden.

Weitere Ergebnisse und Installationen des Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. David Grieshammer,  Prof. Dr.-Ing. Jan-Niklas Voigt-Antons und Anke von der Heide werden im kommenden Frühjahr vom 5. März bis 4. April 2027 im Rahmen der Ausstellung "Future Human" im Internationalen Zentrum für Lichtkunst in Unna gezeigt.

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