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Reagenzgläser mit Pipette
pixabay.com

Umwelt- und Gefahrstoffanalytik

Masterstudiengang | Campus Hamm

Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen für unsere Umwelt und Gesundheit

Moderne analytische Methoden und der Umgang mit Gefahrstoffen

Produkte der Chemie begegnen uns im Alltag überall und sind aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Derzeit sind weltweit über 100.000 Chemikalien auf dem Markt und ihre Zahl nimmt ständig zu. Die zentrale Frage in diesem Zusammenhang lautet: Sind die Produkte und entsprechende Prozesse auch sicher für Mensch und Umwelt? Genau hier setzt der Masterstudiengang "Umwelt-und Gefahrstoffanalytik" an. Der konsekutive Masterstudiengang baut auf einem Bachelorstudium mit dem Schwerpunkt Chemie oder Naturwissenschaftliche Analytik auf, wie z. B. der Bachelorstudiengang "Umweltmonitoring und Forensische Chemie" an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Inhaltlich handelt es sich um einen naturwissenschaftlich-analytischen Studiengang im Schnittstellenbereich zwischen Umwelt, Gesundheit und Sicherheit. Ziel des Studiengangs ist zum einen die Erweiterung und Vertiefung von Kenntnissen in modernen (bio-)analytischen Methoden sowie die Vermittlung von Kompetenzen in den Bereichen Datenanalytik, Gesundheit und Technical Compliance.

Umwelt- und Prozessanalytik

Im Masterstudiengang "Umwelt- und Gefahrstoffanalytik" erwirbst Du weitergehende Methodenkompetenz in der Umwelt- und Prozessanalytik. Beispiele hierfür sind mobile Messsysteme, analytische Online-Methoden, miniaturisierte und wirkungsbezogene Testsysteme und Rapid Screening Methoden. Darüber hinaus stehen Lehrveranstaltungen in Prozesstechnologie, analytischen Kopplungstechniken, Konstruktionslehre, technischem Vertrieb und Marketing sowie technischer Anlagensicherheit auf dem Plan.

Bioanalytik und Gesundheit

Außerdem vermitteln Dir die Professorinnen und Professoren in den ersten beiden Semestern weitergehende Kenntnisse in modernen molekularbiologischen Analysemethoden. Ein Schwerpunkt des Studiums liegt im Bereich moderner chemisch-analytischer und bio-analytischer Messverfahren und Technologien. Hier stehen Methoden und Verfahren aus dem Bereich der Umwelt- und Prozessanalytik wie Spurenstoffanalytik, mobile Messsysteme und Online-Methoden ebenso im Zentrum wie die innovativen Omics-Technologien  mit ihren Anwendungsmöglichkeiten in die personalisierte Medizin. Darüber hinaus werden epigenetische Methoden vorgestellt, die aktuell beim Einfluss von Umwelt- und Ernährungsfaktoren auf die Gesundheit hohes Interesse in Industrie und Wissenschaft genießen. Neben den bioanalytisch-methodischen Kompetenzen erwerben die Studierenden Wissen über stoffliche Gesundheitsgefahren und Kenntnisse in der Umwelttoxikologie.

Technical Compliance und Datenanalytik

Zudem erhältst Du im Studiengang "Umwelt- und Gefahrstoffanalytik" vertieftes Wissen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Umgang mit Gefahrstoffen, Umweltmanagement sowie der Umsetzung und Einhaltung regulatorischer Anforderungen in der Chemikaliengesetzgebung (REACH, CLP, GHS). In diesem Zusammenhang erlernst Du Methoden und Regularien im Bereich der Expositionsabschätzung und der Bewertung von Umweltrisiken. Zudem werden die regulativen und juristischen Implikationen der zukünftigen Berufsfelder vermittelt. Der Trend zu digitalisierten Laboren mit High-Throughput- und High-Content-Analysemethoden geht mit der Produktion großer Datenmengen einher, die dem Informationsgewinn dienen sollen. Daher sind  auch der sichere Umgang  mit datengetriebenen Arbeitsweisen im Big Data-Umfeld sowie multivariate Methoden der Datenauswertung ein wesentlicher Bestandteil des Studiums.

Wo liegt Deine Zukunft?

Die Schwerpunkte des Studiengangs befähigen zu einer breiten Palette an beruflichen Einsatzmöglichkeiten. Die erworbenen Kompetenzen im Bereich der Umwelt-, Prozess-, Gefahrstoff- sowie Bio- und Datenanalytik gepaart mit Kenntnissen im Bereich Technical Compliance und Gesundheit sind in einer Vielzahl von chemischen bzw. chemisch-geprägten Berufsfeldern eine Kernqualifikation. Besonders in der chemischen Industrie bist Du nach Deinem Masterabschluss als Expertin oder Experte gefragt.

Weitere Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen sind Dienstleistungsunternehmen im Bereich Umwelt, Gesundheit, Biotechnologie und Sicherheit oder finden sich in der technischen Kundenbetreuung als Service-Ingenieurin oder -Ingenieur zur Installation, Wartung und Qualifizierung von Analysengeräten. Darüber hinaus sind Unternehmen aus der Gesundheits-, Pharma- und Biotechnologie-Branche potentielle Arbeitgeber – sowohl in der Produktion als auch in Forschung und Entwicklung. Nicht zuletzt suchen auch öffentliche Institutionen und Behörden Fachkräfte mit den Schwerpunkten dieses Studiengangs.

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