Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt, zur Startseite, zu myHSHL

Links für den schnellen Einstieg

Sprache wählen

Zu myHSHL wechseln

Eine Hand hält eine Blutprobe hoch.
sör alex / photocase.de

Umweltmonitoring und Forensische Chemie

Bachelorstudiengang | Campus Hamm

CSI – dem Täter auf der Spur gilt als "Mutter" der heutigen Kriminalserien, bei denen nicht mehr die Ermittler im Vordergrund stehen, sondern die Ermittlungen an sich. Dabei faszinieren wohl am meisten die High-tech-Methoden, mit denen die Ermittler arbeiten.

CSI – dem Täter auf der Spur…

... gilt als "Mutter" der heutigen Kriminalserien, bei denen nicht mehr die Ermittler im Vordergrund stehen, sondern die Ermittlungen an sich. Dabei faszinieren wohl am meisten die High-tech-Methoden, mit denen die Ermittler arbeiten. Flugbahnberechnung von Kugeln, Blutspritzer-Analyse, Tatortrekonstruktionen, Experimente und Tests, Haar- und Fingerabdruck-Analysen, all das macht "CSI" zu einer interessanten und innovativen Show. Wer dem uneingeschränkt zustimmt, für den ist der Bachelorstudiengang "Umweltmonitoring und Forensische Chemie" genau das richtige.

Fundierte Ausbildung und ein interessanter Aufhänger

Die Entwicklung der Chemie wurde in den letzten Jahren durch die zunehmende Einführung neuer instrumenteller Mess- und Analysenverfahren bestimmt. Der Methodenkatalog umfasst heute deshalb ein sehr viel breiteres Spektrum an Möglichkeiten zur Lösung immer komplexerer Probleme. Der erreichte Empfindlichkeitsgewinn der Messapparaturen, moderne Rechentechniken, Anwendung von Mikroelektronik, neue Kopplungstechniken sowie die enormen Fortschritte der Bioanalytik haben das Aufgabengebiet des analytischen Chemikers daher drastisch erweitert. 

Ziel des Studienganges ist deshalb zunächst einmal eine grundständige naturwissenschaftlich-technische Ausbildung und gleichzeitig die Vermittlung von Methodenkompetenzen in den Bereichen der Umweltanalytik und Forensischen Chemie. Ihr werdet dabei zur Lösung komplexer Fragestellungen mit Hilfe von modernen analytischen Methoden befähigt, um anschließend zum Beispiel die unbesetzten Plätze der chemisch-pharmazeutischen Industrie ausfüllen zu können oder vielleicht um als Spezialist in Forensischer Analytik Euren Beitrag beim Lösen von schwierigen Kriminalfällen leisten zu können.

Studienverlauf

Das Grundstudium fokussiert sich daher auf naturwissenschaftlich-technische (MINT) Bereiche. Hierbei werden die grundlegenden Voraussetzungen für das Hauptstudium geschaffen. In Verbindung mit den Schwerpunkten "Chemische Forensik" beziehungsweise "Lebensmittel- und Umweltanalytik" gibt dieser Studiengang komplexe Antworten auf modernste analytische Fragestellungen.

Ganz nebenbei vermitteln die beiden Schwerpunkte zudem, wie wissenschaftlich gearbeitet wird. Unter Beweis stellen könnt Ihr das dann am Ende einer Projektarbeit in den hauseigenen Laboren. Beide Studienschwerpunkte werden getrennt voneinander und in unterschiedlichen Semestern stattfinden. Während die eine Vertiefung sich in der Praxisphase befindet, das kann auch ein Auslandssemester sein, wird die andere Vertiefung konsequent an der Hochschule weiter ausgebildet und umgekehrt. Den Abschluss bildet eine weitere dreimonatige Praxisphase und eine anschließende die Bachelorarbeit in einer der beiden Vertiefungsrichtungen.

Studienschwerpunkte

  • Chemische Forensik

    Die forensische Chemie beschäftigt sich mit naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden, die zur Aufklärung von Straftaten eingesetzt werden. Am Tatort gefundene Spuren von Sprengstoffen, Drogen oder DNA werden mit Hilfe von chemischen Analyseverfahren untersucht.

    Chemische Forensikerinnen und Forensiker arbeiten allerdings nicht zur Spurensicherung an Tatorten und sie sind auch keine Gerichtsmedizinerinnen und -mediziner, die Obduktionen durchführen. Ihre Aufgabe ist die Laboranalytik, also zum Beispiel die Analyse von DNA-Spuren, die an Tatorten vorgefunden wurden, oder von beschlagnahmten Drogen.

    Die forensische Chemie wird unterteilt in:

    • Forensische Toxikologie: Sie beschäftigt sich mit dem Nachweis und der ärztlichen Beurteilung von Giften und Vergiftungen aller Art. Dieser Bereich ist in der Regel der Gerichtsmedizin angeschlossen. 
    • Kriminalistische Chemie: Ihre Aufgabengebiete sind die allgemeinen Substanzuntersuchungen mittels chemischer und physikochemischer Methoden. Hierbei steht die stoffliche Identifizierung im Mittelpunkt. Weiterhin gehört zur kriminalistischen Chemie die objektgebundene chemische Untersuchung im Rahmen der Tatortarbeit zum Beispiel Sicherung von daktyloskopischen Spuren, Untersuchung von Waffen- und Munitionsspuren. Auch die präparativen Arbeiten gehören zur kriminalistischen Chemie: Diese umfassen die Herstellung von Substanzen für die kriminalistische Praxis beispielsweise Spurenabformmaterialien, Rauschgift oder Sprengstoff-Schnelltests etc. 

    Ihr erlernt analytische Methoden am Beispiel forensischer Fragestellungen, könnt Eure Kenntnisse im späteren Beruf aber auch in ganz anderen Bereichen einbringen − wie in Pharma- und Chemieunternehmen oder in staatlichen Untersuchungsämtern. Mit den gleichen chemischen Methoden, mit denen man beispielsweise den Reinheitsgrad von Kokain untersucht, lassen sich auch Trinkwasserproben analysieren.

    Es erfolgt Unterricht zum Beispiel in Anatomie, Pathologie und Serologie, aber auch in Kriminalistik, Ballistik und Recht. Ihr erlernt also neben den allgemeinen medizinisch-pharmazeutischen Kenntnissen auch die naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden, die heutzutage zur Verbrechensbekämpfung eingesetzt werden. Dazu werden zum Beispiel Spuren von Sprengstoffen, Drogen oder DNA mit Hilfe von chemischen oder biologischen Analyseverfahren untersucht. Die benötigten Stoffkenntnisse sowie Analysemethoden werden in verschiedenen Lehrveranstaltungen beispielsweise zum Thema Bioanalytik oder Instrumentelle Analytik vermittelt.

  • Lebensmittel- und Umweltanalytik

    Qualität sichern

    Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich der weite Bereich der Lebensmittel- und Umweltanalytik. Dabei kommen modernste analytische Methoden zum Einsatz. Umwelt- und Lebensmittelanalytikerinnen und -analytiker wenden dabei nicht selten auch detektivischen Spürsinn an, um die jeweils geeigneten Techniken einzusetzen und gegebenenfalls Qualitätsmängel aufzudecken. Sie arbeiten vielfach eng mit Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Technikerinnen und Technikern im Bereich der Lebensmittel- und Umwelttechnologie zusammen, um Prozesse optimal zu überwachen, anzupassen oder weiter zu entwickeln. Die Lebensmittel- und Umweltanalytik ist ein stetig wachsendes Feld, in der es durch immer neue chemische Stoffe zur Weiterentwicklung und Anpassung der Methoden kommt. Wer auf diesem Gebiet arbeitet, hat daher häufig mit neuen, interessanten und spannenden Fragestellungen zu tun.

    Praxisnah

    Im Studienschwerpunkt Lebensmittel- und Umweltanalytik erlernt Ihr in Praktika die Anwendung verschiedener chemischer, biochemischer und (mikro-)biologischer Analysemethoden, mit denen Ihr reale Lebensmittel- und Umweltproben auf ihre Zusammensetzung und Qualität hin untersuchen werdet. Darüber hinaus besucht Ihr Vorlesungen und Übungen zum Thema Lebensmittelanalytik und -technologie, Umweltanalytik und -technik, Allergologie, Mikrobiologie, Immunologie, Qualitätssicherung, Umweltschutz und Biodiversität. Durch eintägige Exkursionen zu Betrieben im Bereich der Lebensmittelindustrie und Umwelttechnologie erhaltet Ihr schon möglichst frühzeitig einen realen Einblick in die breite berufliche Praxis.

    Die analytischen Methoden und Fertigkeiten, die Ihr im Rahmen dieses Studienschwerpunktes erlernt, werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. So könnt Ihr Eure Kenntnisse im späteren Berufsleben in der Lebensmittelindustrie, der pharmazeutischen und chemischen Industrie, in staatlichen Untersuchungsämtern oder auch in Auftragslaboratorien anwenden. Auch der Bereich Prozess- und Qualitätsüberwachung in der Umwelttechnik, wie zum Beispiel in der Abwasserreinigung und Trinkwasseraufbereitung ist eines Eurer potentiellen Berufsfelder.

Entdecke den Studiengang "Umweltmonitoring und Forensische Chemie"

In dem Video zu unserem Bachelorstudiengang "Umweltmonitoring und Forensische Chemie" (UFC) erklären Euch HSHL-Studierende und Studiengangsleiter Prof. Dr. Volker Schmidt, welche spannenden Möglichkeiten Euch der Studiengang UFC bietet.

Wo liegt Deine Zukunft?

Die Praxisnähe des Studiums sowie die breite naturwissenschaftliche Ausbildung mit dem Schwerpunkt der instrumentellen Analytik schränken das Berufsfeld keineswegs auf forensisch ausgerichtete Tätigkeiten oder die Umwelt- und Lebensmittelanalytik ein.

In fast allen Bereichen der chemischen, pharmazeutischen und produzierenden Industrie, zu der ein breites Spektrum von der Lebensmittelherstellung bis hin zum Automobilzulieferer gehört, spielen chemische aber auch biologische analytische Untersuchungen zur Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Produktionskontrolle und -optimierung heutzutage eine entscheidende Rolle, die durch steigende Anforderungen stetig wächst. Weitere Arbeitsschwerpunkte finden sich in der Forschung und Entwicklung, im Umwelt- und Arbeitsschutzbereich, in staatlichen Prüflaboratorien, in der chemischen und biologischen Auftragsanalytik, aber auch im technischen Kundendienst.

Deine Aufgaben als Ingenieurin und Ingenieur reichen, um nur einige Bespiele zu benennen, von der Durchführung der Analysen nach regulativen Vorgaben, der Auswertung komplexer Datensätze, der Berichterstellung sowie Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden, der Probenahme und Probenvorbereitung, der Prozessoptimierung und dem Troubleshooting bis hin zur Überwachung der Einhaltung von Qualitätsstandards. Im technischen Kundendienst führst Du Installation, Inbetriebnahmen und die Wartung analytischer Systeme sowie Kundenschulungen durch, kannst aber ebenso im technischen Vertrieb tätig werden. Des Weiteren kannst Du bei der Entwicklung neuer kundenspezifischer Applikationen und der praktischen Unterstützung von Forscherinnen und Forschern in wissenschaftlichen Einrichtungen aufgrund Deiner erworbenen Kenntnisse einen wertvollen Beitrag leisten.

Nach Abschluss des Studiums sind deine potenziellen Arbeitgeber daher neben der chemischen und pharmazeutischen Industrie, klein- und mittelständige Unternehmen, Betreiber von analytischen Laboratorien und Prüflaboratorien, wissenschaftliche Forschungseinrichtungen bzw. -abteilungen, staatliche Untersuchungs- und Kriminalämter ebenso wie Hersteller von analytischen Messsystemen.

Gerade weil die Chemiebranche nachhaltig boomt ist davon auszugehen, dass durch dieses Studium auch die Berufschancen für Spezialistinnen und Spezialisten, wie Du es werden kannst, ausgezeichnet sind.

Das Spektrum ist breit und eröffnet Dir vielfältige Möglichkeiten:

  • Chemieingenieurin oder -ingenieur
  • Mitarbeiterin oder Mitarbeiter Analytische Entwicklung
  • Analytikerin oder Analytiker
  • Labormitarbeiterin oder -mitarbeiter Analytik (z. B. Kontrolllabor, Messtechnik)
  • Spurenstoff-Analytikerin oder -Analytiker
  • New Product Introduction (NPIx) Pharmaceuticals
  • Quality Managerin oder Manager bzw. Qualitätsmanagerin -manager / Quality Assurance / Qualitätskontrolle
  • Regulatory Affairs Consultat
  • Produktspezialistin oder -spezialist
  • Sales Manager bzw. Technischer Vertrieb
  • Produktmanagerin oder -manager
  • QM + IMS Beauftragte oder Beauftragter Chemie
  • Technischer Support
  • Validierungskoordinatorin oder -koordinator
  • Gebietsrepräsentantin oder -repräsentant
  • Data Reviewer für Analytik
  • Außendienstmitarbeiterin oder -mitarbeier
  • Analytical Service Managerin oder Manager

Kleines Studierenden-ABC

  • Module

    Ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul wiederum fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld zusammen.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht sich die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen. Etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbys nachzugehen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorabeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz Deine Graduierung, die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering" entgegennehmen.

Studieren an der HSHL - einfach gemacht!

Was soll ich studieren?

Infos zur Orientierung und Studienwahl von der Zentralen Studienberatung...

mehr erfahren

Kann ich mich einschreiben?

Infos zu Zugangsvoraussetzungen...

mehr erfahren

Häufig gestellte Fragen

Viele Antworten zum Thema Studienwahl, Einschreibung und Studienstart...

mehr erfahren

© 2017 Hochschule Hamm-Lippstadt

Top