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Übersicht

Energie für Milliarden

Warum eigentlich ausgerechnet China? Diese Frage wurde mir oft gestellt, als ich mich für ein Auslandssemester in Chongqing entschieden hatte. Für mich gibt es da verschiedene Gründe: Unser westliches Bild von China ist durchwoben von Vorurteilen und einseitiger Berichterstattung. Die großen Zeitschriften und Magazine befassen sich in Bezug auf China meistens mit Berichten über das unerbittliche kommunistische Regime, den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung oder drucken Bilder von riesigen Städten ab, die in Smog zu versinken scheinen. Über das alltägliche Leben, Umgangsformen und Kultur wird eher selten berichtet. Mein Hauptziel für das Auslandssemester ist es daher, mir ein eigenes Bild vom chinesischen Alltag zu verschaffen.

Besonders gespannt bin ich auf die chinesische Kultur, die zu den ältesten der Welt zählt. Ein Hauptaspekt des chinesischen Zusammenlebens ist das Konzept des Gesichts (chin.: miànzi). Grob erklärt besagt es, dass jeder über ein Gesicht verfügt (vielleicht übersetzbar mit Ehre oder sozialem Ruf) und dieses zu wahren ist. Die Gefahr, das Gesicht zu verlieren besteht dann, wenn ein Fehler gemacht wird (z.B. eine falsche Entscheidung im Berufsalltag oder unfreundliches Verhalten gegenüber anderen) und eine andere Person diesen Fehler aufdeckt. Sein Gesicht zu wahren ist ungemein wichtig, da bei Verlust auch der Verlust der sozialen Zugehörigkeit droht.

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Honoratioren und die Tücken der Technik

Der dritte Tag im Kosovo

Auch dieser begann mit einem großen Fragezeichen und einer Ungewissheit ob der Erwartungen zum großen Ereignis im Hause der Universität Prizren – nämlich der Semestereröffnungsfeier inklusiver Verleihung zweier Honoris Causa. Pünktlich wurden wir des Morgens wieder vom wohl besten Fahrer Kosovos im Hotel abgeholt und unversehrt auf das Gelände der Universität gebracht. Zeitgleich fuhren KFOR-Fahrzeuge auf den Hof, die nunmehr nicht mehr olivgrün waren und wichtigen Besuch erahnen ließen.

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Medientrubel und High-tech

Tag 2 im Kosovo

Der zweite Tag in Prizren, im Süden des Kosovos, hatte es mindestens genauso in sich wie der erste. Meine persönliche Referentin, Türkan Hildebrand, über die später noch zu berichten sein wird, und ich wurden pünktlich von Rion, dem Fahrer - der treuen Seele des hiesigen Rektors - abgeholt und zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit begleitender Pressekonferenz zur Universität Prizren gefahren.

Dort warteten zwei Fernsehteams und acht Journalisten auf uns, denn die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags der öffentlichen UPPZ mit einer ausländischen Hochschule fand noch nie vor Ort statt. Die Pressekonferenz stieß demzufolge auf ein großes Medieninteresse und dauerte mehr als eine Stunde.

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Viele neue Eindrücke

Erster Besuchstag in Prizren

Ein langer erster Tag mit enorm vielen neuen Eindrücken liegt hinter uns: die nächtliche Anreise nach Düsseldorf, der pünktliche zweistündige Flug nach Pristina und dann eine fast zweistündige Fahrt durch eine bergige Landschaft nach Prizren. Die ersten Bilder lassen auf ein armes Land schließen, in dem überall auf und neu gebaut wird, aber in dem in den nächsten Jahrzehnten noch sehr viel Arbeit in allen Bereichen zu leisten ist.

Das Wiedersehen mit dem Rektor der hiesigen Universität, dem Kollegen Mönch, war sehr herzlich. Wir unternahmen einen kurzen Rundgang durch die Altstadt von Prizren und liefen innerhalb von wenigen Metern am katholischen Bischofssitz, an der serbisch orthodoxen Kirche und an der größten Moschee der Stadt vorbei und der Kollege berichtete vom nicht immer friedlichen Nebeneinander der Menschen und der Weltreligionen über die Jahrhunderte. Beim Mittagessen mitten auf dem Marktplatz bei strahlendem Sonnenschein mit herrlicher Aussicht auf den Fluss und die umgebenden teilweise verschneiten Bergketten war aber von alledem nichts zu spüren. Prizren zeigte sich uns als eine lebendige aufstrebende Stadt. Wir haben ein sicheres Gefühl.

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Countdown läuft

Noch zwei Tage bis zur Abreise nach Prizren

Letzter Check der Vorbereitungen, denn heute ist der letzte Bürotag vor unserer Reise in den Kosovo, wo wir in der zweitgrößten Stadt der Republik, in Prizren, eine Kooperation mit der dortigen neu gegründeten öffentlichen Universität, der UPPZ, eingehen werden. Das Amtssiegel im eigens neu beschafften Lederetui ist gut verpackt im Koffer. Eigentlich ist es ja nicht mehr als ein Stempel, aber eben ein offizieller, der die Kooperationsvereinbarung besiegeln wird. Es gibt einige Gemeinsamkeiten zwischen der UPPZ und uns:

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Leider keine Route verfügbar!?

Reisevorbereitungen nach Prizren im Kosovo

Auf Einladung von Prof. Dr. h.c. Ronald Mönch werden meine persönliche Referentin Türkan Hildebrand und ich, am nächten Sonntag nach Prizren, einem Ort im Süden der Republik Kosovo aufbrechen und dort mit der im letzten Jahr neu gegründeten öffentlichten Universität eine Kooperation eingehen. So eine Reise will natürlich gut vorbereitet sein, zumal die Anreise sich als nicht ganz einfach herausgestellt hat. Zunächst fliegen wir von Düsseldorf in die Hauptstadt, nach Priština. Von dort geht es per Auto-Konvoi über die E 851 weiter in den Südwesten der Republik. Zu unserer großen Überraschung ergab eine Routenanfrage bei Google-Maps: "Wir konnten keine Route zwischen Pristina, Kosovo und Prizren, Kosovo berechnen". Ok, was will uns das jetzt sagen?

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