Der technische Fortschritt eröffnet neue Möglichkeiten für Diagnose, Therapie und Prävention – besonders vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und zunehmender chronischer Erkrankungen. Der Schwerpunkt Medizintechnik und Gesundheit konzentriert sich auf die Entwicklung und Anwendung moderner Technologien zur Verbesserung der medizinischen Versorgung. Im Mittelpunkt stehen innovative Diagnostik- und Therapiesysteme, sensorbasierte Anwendungen, digitale Assistenzlösungen sowie softwaregestützte Auswertungsverfahren. Ergänzt wird dies durch Forschung zu benutzerfreundlichen Schnittstellen, vernetzten Systemen und der sicheren Verarbeitung sensibler Gesundheitsdaten.
Auch interdisziplinäre Fragestellungen aus dem Bereich Umwelt, und Gesundheit werden in diesem Forschungsschwerpunkt bearbeitet. Hierbei kommen moderne Methoden aus dem Bereich Umweltmonitoring, Analytik und Gesundheitswissenschaften zum Einsatz.
Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es zum einen, durch technische Lösungen die Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern und andererseits Lösungsansätze zu entwickeln, die positive Umweltbedingungen schaffen und so die öffentliche Gesundheit langfristig schützen und fördern.
Forschungsprojekte im Schwerpunkt
- ZIM-Projekt: AML-support
- Entwicklung einer neuartigen Aortenprothese
- Drittmittelprojekt Kunstsphinkter
- Leukämiediagnostik
- DACaION
- ImmunePredict: Mit Künstlicher Intelligenz zur optimalen Krebstherapie
- Fasciotens Pediatric
- LeukaeLabDisk - LLD
- InosIn - Schnelle, nicht-invasive Identifikation nosokomialer Infektionen
- CleanCheck Steckbürstenspülgerät