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Hochschule Hamm-Lippstadt

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Übersicht

Austausch mit dem Alpenland

Gerade aus Polen zurück, saßen wir nur ein paar Tage später schon wieder im Flieger. Diesmal in Richtung Österreich zu unserer Partnerhochschule FH Wiener Neustadt. Diese Hochschule ist die erste Fachhochschule in Österreich und wurde 1994 gegründet. Auch hier gibt es verschiedene Campus: Wiener Neustadt, Tulln und Wieselburg. Am ersten Tag in Wiener Neustadt konnten wir uns davon überzeugen, dass der Partner, den wir bisher nur vom Telefon und durch die Website kannten, uns sehr ähnlich ist in seiner fachlichen Ausrichtung und Philosophie.

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Die HSHL zu Gast bei Freunden

Die Zahl der internationalen Kooperationen der Hochschule Hamm-Lippstadt wächst immer weiter, und so hieß es mal wieder "Kofferpacken" für den Präsidenten und mich, um das Netzwerk zu pflegen und zu stärken. Nach unserer Brasilienreise im Februar waren die Reisestrapazen diesmal allerdings nicht ganz so groß, denn es ging sozusagen in die direkte Nachbarschaft, und zwar zu unserer Partnerhochschule im polnischen Kalisz.

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Ein erlebnisreicher Abschied aus China

China ist nicht nur Chongqing, und mit Beginn der Semesterferien starteten Peter Swietek und ich daher eine Rundreise durch das Land der Mitte: Shanghai und Peking standen auf unserem Touristenprogramm. In Shanghai stellte sich direkt während der Taxifahrt vom Flughafen zum Hostel das erste  "Aha-Erlebnis" ein. Die Skyline der Stadt kann ich sonst nur aus Filmen oder von Fotos, und so ist mir spontan die Kinnlade heruntergeklappt. Dass es bereits etwa acht Uhr und somit eigentlich dunkel war, ist uns aufgrund einer totalen Lichtüberreizung gar nicht weiter aufgefallen.  Überall befinden sich riesige Leuchtreklametafeln, jedes Hochhaus ist in irgendeiner Form mit funkelnden LED-Lichtern oder mit übergroßen Bildschirmen ausgestattet,  die kitschige Werbesendungen zeigen. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch beeindruckend.

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Auf Exkursion in Chongqing

So ein Auslandssemester ist anstrengend… Immer ist irgendwas los, da kommt man kaum zum Schreiben. Aber wir haben viel erlebt, über das es zu erzählen lohnt – deshalb will ich an dieser Stelle nochmal von ein paar Highlights berichten.

Wir hatten uns in China spätestens nach zwei Monaten eingelebt. Das Bestellen von lokalen Spezialitäten und der Smalltalk im Chongqinger Dialekt mit dem Taxifahrer wurden zur Selbstverständlichkeit. So war es auch kein Problem, uns auf eigene Faust und ohne Begleitung aus unserem sicheren Hafen der Universität in Hechuan heraus zu wagen. Zwar nur in einen anderen Stadtteil, doch das bedeutet in Chongquing, der größten Stadt der Welt, mitunter eine Strecke von 80 Kilometern zurück zu legen.

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Zuckerhut zum Abschied

Auch am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Brasilien war das Programm nicht minder spannend als an den vorherigen. Nach einer kurzen Nacht in Porto Alegre ging es mit dem Frühflieger nach Florianópolis, einer der schönsten Städte Brasiliens. Sie liegt auf einer im Südatlantik vorgelagerten Insel. Leider habe ich diese Stadt bisher nur im Regen erleben können und so kam es auch an diesem Freitag: es regnete fast den gesamten Tag. Als ich das unserem brasilianischen Ansprechpartnern, Prof. von Wangenheim und Prof. Westphal erzählte, meinten die, das es wohl an mir liegen müsste und nicht am Wetter...

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Erster LOI unterzeichnet

Am zweiten Tag unseres Besuchs an der "Universidade Federal do Rio Grande do Sul", kurz UFRGS, in Porto Alegre ging es Schlag auf Schlag weiter. Zunächst, und damit haben wir ein ganz wichtiges Ziel unserer Reise erreicht, trafen wir meinen Amtskollegen, den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Carlos Alexandre Netto. Wir haben einen Letter of Intent, LOI, über die künftige Zusammenarbeit unserer Hochschulen unterzeichnet. Der Termin verlief sehr freundschaftlich. Alle Beteiligten möchten die Kooperation sehr schnell beginnen, denn beide Seiten sind überzeugt, dass es viele Möglichkeiten einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen geben wird. Wir freuen uns sehr, dass wir mit einer der besten Hochschulen Brasiliens künftig kooperieren werden.

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Ein 36-Stunden-Tag in Brasililen

Im Dienste der Wissenschaft nimmt man einige Strapazen auf sich: Als wir knapp 24 Stunden nach Beginn unserer Reise endlich den Zielflughafen vor Augen hatten, startete unser Flieger erst noch einmal durch. Er hatte zu viel Schwung für die Landung. Auch für uns als Vielflieger – zuletzt China und Kosovo, da sammeln sich einige Flugmeilen an – war das noch etwas Neues. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, erwartete uns gleich die nächste Überraschung: 36° Celsius und 85% Luftfeuchtigkeit, und dazu weihnachtliche Deko überall, das ist für uns Mitteleuropäer doch gewöhnungsbedürftig.

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Samba für die Wissenschaften

Rund 11.000 Kilometer Flugstrecke liegen vor uns und, wie immer, ein strammes Programm. Nachdem wir zuletzt der Zeit entgegen geflogen sind, geht es dieses Mal in die andere Richtung, nämlich nach Brasilien, einem der flächen- und bevölkerungsmäßig größten Staaten der Welt. Dort, an der Atlantikküste, werden wir Universitäten in Porto Alegre und Florianópolis besuchen. Beide, das ist zum einen die "Universidade Federal do Rio Grande do Sul" in Porto Alegre und zum anderen die "Universidade Federal de Santa Catarina" in Florianópolis, zählen zu den großen und renommierten Hochschulen des Landes.

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Freizeitvergnügen in China

Die Zeit in China vergeht wie im Flug - es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick über die Ereignisse der letzten Wochen. Dabei wollen wir auch einen Blick auf die folgende Frage werfen: Was macht der Chinese eigentlich so in seiner Freizeit?

Der 1. Oktober ist in China Nationalfeiertag. An diesem Tag im Jahr 1949 wurde die Volksrepublik China von Mao Zedong ausgerufen, dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas. In der Hauptstadt Peking findet aus diesem Anlass eine Flaggenzeremonie auf dem Tian'anmen Platz statt, der auch als Platz des himmlischen Friedens bekannt ist. Auch in Chongqing zog eine kleine Parade mit Fahnen und Pauken durch die Straßen. Aber wie es mit Feiertagen so ist – sie bedeuten vor allem eins: Urlaub. Die Chinesen haben sogar gleich zwei Tage frei. Und was machen die meisten Chinesen an Urlaubstagen? Natürlich, sie reisen mit ihren Familien und Freunden. So lud auch unser Betreuer Alex uns ein, einen zweitägigen Ausflug mit ihm und 40 weiteren Chinesen zu unternehmen.

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Crashkurs Chinaknigge

Als Leiterin des International Office habe ich mich natürlich besonders darauf gefreut, die fünf Studierenden in Chongqing zu treffen und zu sehen, wie es ihnen geht und wie sie an der Universität leben. Schließlich sind sie schon vor uns Ende August Richtung China aufgebrochen – eine Reise ins Ungewisse, durch die Hochschule zwar gut vorbereitet durch einen Sprachkurs und ein interkulturelles Training, aber trotzdem ohne zu wissen, was auf sie zukommt, wie sie wohnen werden, welche Anforderungen an sie gestellt werden würden in Bezug auf die Deutschkurse, die sie geben sollten und die Chinesischkurse, die sie am Ende des Semesters bestanden haben sollen.

Als sie schließlich durch die Tür des Studentencafés kamen, in dem wir auf sie warteten, haben wir uns alle sehr gefreut. Bei Kaffee und frischem Obst gab es viel zu erzählen. Über die Anreise und die hier schon oft erwähnte erste Mahlzeit "Entensuppe am Stück", über die Betreuung an der Universität durch den Leiter des Internationalen Büros, der auch uns bei unserem Besuch begleitete und überzeugt ist, dass alle Teile eines Huhns sehr, sehr gut für die Haut sind. Auch über die ersten Sprachversuche vor Ort, den Chongqing Dialekt und überhaupt das Wichtigste, die ersten chinesischen Schimpfworte, wurde viel diskutiert. Bei der Bestellung der Getränke konnten die Studierenden ihre Sprachfertigkeiten unter Beweis stellen. Wir waren beeindruckt.

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